Das war das letzte Skiweekend mit dem DTV, für mich zum Organisieren das erste. Da ich mich in Arosa so wohl fühle, wollte ich unserem Verein dieses Gefühl auch näherbringen. Wie gesagt war das Organisieren von so einem Wochenende Neuland. Es fing schon damit an, dass ich sehr blauäugig angenommen habe, die Reservation im Zug nach Arosa gehe problemlos über die Bühne.
Dank Jasmins Einsatz bei der SBB haben wir dann auch tatsächlich im Zug sitzen können.
So fing der gemütliche Teil unserer Fahr nach Arosa an. Bis Chur hatten wir sämtliche mitgebrachten Alkoholika als Apero vernichtet. Die Stimmung war unter den fünfzehn Teilnehmerinnen sehr locker und voller Vorfreude.
Angekommen in Arosa war nun der sportliche Teil unserer Reise angesagt. Vom Bahnhof bis zur Unterkunft mussten wir doch etliche Höhenmeter überwinden. Doch ein gut durchtrainierter Turnverein schafft das locker. In der Mountain Loge angekommen, bezogen wir unsere Zimmer. Doch keine Zeit zum Ausruhen, schon hetzte ich die Gruppe wieder los zum Nachtessen ins Dorf. Nach einem sehr leckeren Essen verschlug es uns noch in den Güterschuppen zu einem Absacker.
Am nächsten Morgen gingen wir den Tag etwas ruhiger an. Über Nacht hatte es doch etwa 10 cm Neuschnee gegeben. In verschiedenen Gruppen wurde nun das Skigebiet von Arosa befahren. Rahel und Rita haben das Ganze zu Fuss erkundet. Zum Mittagessen trafen wir uns dann alle in der Brüggerstube. Danach strebten schon einige in das angesagte letzte Ziel vor dem Abendessen, in die Kuhbar. Dort haben wir dann den nun fusionierten Teil unseres Turnvereins getroffen.
Die Männer hatten ihr Skiweekend in Parpan und sind nach Arosa gekommen, damit wir auch gebührend in der Kuhbar abfeiern und die baldige Fusion der beiden Vereine zu begiessen konnten.
Treffpunkt zum Nachtessen war in unserer Unterkunft. Doch Einige Skifahrerinnen mussten bis zum bitteren Ende in der Kuhbar bleiben (ich gehe da nicht weiter auf den wahren Grund ein), doch schlussendlich war die ganze Truppe wieder vereint beim Nachtessen, dass wir in Innerarosa eingenommen haben, wohin wir zu Fuss oder eben per Taxi hingekommen sind. Auf dem Heimweg haben wir dann noch einen Schwenker in die Wunderbar gemacht.
Die Temperatur, die uns am Sonntagmorgen empfing, war sehr bescheiden, bei so minus 13 Grad war doch bald einen Zwischenhalt im Muggenloch angesagt. Von dort sind wir dann direkt zum Mittagessen in die Tschuggenhütte disloziert und liessen uns dort zum nieder. Inzwischen hatte sich die Sonne hervorgewagt, und Arosa zeigte sich von der schönsten Seite. Schon bald mussten wir unser Gepäck in der Unterkunft abholen und auf der Piste Richtung Bahnhof fahren. Müde, aber sehr zufrieden haben wir dann pünktliche die Heimreise angetreten.
Es war ein sehr geselliges Weekend und Arosa hat anscheinend einen guten Eindruck abgegeben. Somit werden wir im Jahr 2026 mit dem fusionierten Verein nochmals Arosa heimsuchen. Arosa wir kommen!













Danke Uschi fürs Organisieren – ich freue mich schon wieder auf nächstes Jahr! 🥳